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 Bundespreis für Projekt des Pölstals

Spektakulärer Sieg für Pölstaler-Gesundheitsprojekt

 

Bei einer großen Gala im Messezentrum in Wien wurden vor Kurzem die Siegerprojekte der Initiative WiR – Wirtschaft in der Region vor mehr als 1.500 Besuchern vorgestellt und ausgezeichnet. „WiR – Wirtschaft in der Region“ ist eine Initiative des Wirtschaftsbundes und schaffte mit 1.150 Einreichungen eine neue Rekordbeteiligung.

Das Projekt „Gesundheitstal Pölstal – das Lebensquellental“ ging als Bundespreisträger hervor und ließ somit tausend Mitbewerber hinter sich. Unter dem Motto „Gesundheitstal“ wurde eine Strategie zur Vernetzung und Stärkung der touristischen Potentiale der Region Pölstal entwickelt. Bereits vor Wochen wurde das Projekt, das unter der Führung von Tourismusvorsitzenden Bürgermeister Christian Czerny aus Oberkurzheim steht, zum Landessieger prämiert. „Durch diese Auszeichnung bekommt das Projekt inhaltlich eine Bestätigung in seiner Wertigkeit auf höchster wirtschaftlicher Ebene und verleiht dem Pölstal zusätzliche Bekanntheit“, freut sich Initiator Christian Czerny.

Anstoß für das Gesundheitsprojekt war eine private Projektinitiative, die sich mit dem Thema „Behandlung von chronifizierten Schmerzpatienten“ im Jahre 2005 zu beschäftigen begann. Und aufgrund der bereits bestehenden Kureinrichtung für Atemwegserkrankungen in Oberzeiring, hat sich der Tourismusverband Pölstal (alle Bürgermeister der 7 Gemeinden und die Kommissionsmitglieder) unter Einbeziehung der Gemeinde Hohentauern im Februar 2007 entschlossen, das Pölstal als Gesundheitstal zu positionieren und eine Markenentwicklung als „Lebensquellental“ anzustreben. Dabei sollen Projekte für den gesundheitsorientierten Urlaub geschaffen werden, die das Angebot der abwechslungsreichen Naturlandschaft einbeziehen und touristische Gesundheitsschwerpunkte als Rahmenprogramm entwickeln.

"Ziel ist es, bis 2015 das Gesamtprojekt "Pölstal" verwirklicht zu haben. Damit verbunden ist die Schaffung von rund 100 qualifizierten Arbeitsplätzen, womit auch der drohenden Abwanderung der Jugend entgegengewirkt wird", erklärt Bgm. Czerny.